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Bei folgendem Beispiel wurden die einzelnen Trainingseinheiten filmisch dokumentiert. Zur Betrachtung der Videoclips benötigen Sie den Windows Media Player und einen DSL Anschluss.

Nadja O., Journalistin

Befund

Bandscheibenvorwölbung im Bereich der Lendenwirbelsäule, Hyperlordosierung der Lendenwirbelsäule, degenerative Veränderungen.

Ziel

Ausgleich muskulärer Dysbalancen und Harmonisierung der Wirbelsäulenfunktion, um den geschädigten Bereich zu entlasten und weiterem vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.

Lösung

1. Ärztliche Untersuchung und Therapie des akuten Zustandes 2. Wirbelsäulenanalyse und Training der Wirbelsäulenmuskulatur unter therapeutischer Anleitung 3. Ergänzendes präventives Training an weiteren speziellen Geräten (individueller Trainingsplan)

Trainingseinheiten

Die Wirbelsäulenanalyse - als Basis für die Trainingsgestaltung - und die eigentliche Therapie finden an fünf Geräten statt. Diese Geräte sind speziell für das Therapie-Training ausgelegt und können besonders gut individuell auf den Patienten eingestellt werden. Bei hoher Sensibilität oder während eines akuten Zustands kann das eigentlich dynamische Training durch isometrische/statische Belastung ersetzt und durch Training im schmerzfreien Bereich entschärft werden.

DAVID 140 - Cervical Extension (Hals)

Isoliertes Training der Nackenmuskulatur, des seitlichen und vorderen Halses. Die feine Gewichtsabstufung an diesem Gerät erlaubt es, diesen sensiblen Bereich auch in der akuten Phase zu trainieren. Der Trainingsplan von Nadja O. sieht aufgrund der Analyse folgendes vor: Der Nacken muss intensiv trainiert werden, während der vordere Hals momentan so stark ist, dass er nur wenig Training braucht. Seitlich wird Nadja O. die linke Seite öfter trainieren als die rechte Seite.

Nackenmuskulatur
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Vordere Halsmuskulatur
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Seitliche Halsmuskulatur
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DAVID 130 - Abdominal Flexion (Bauch)

Die gerade Bauchmuskulatur stellt einen Teil des "aktiven Korsetts" dar, das die Wirbelsäule - in diesem Fall von vorne - stützen soll. In wie weit es notwendig ist diesen Bereich zu trainieren, entscheidet das ermittelte Kraftverhältnis zwischen Bauch und Rückenstrecker.

Trainingsplan Nadja O.: Die Bauchmuskulatur liegt zwar nach der Analyse im "erheblich defizitären" Bereich, darf aber aufgrund des Kraftverhältnisses Bauch-Rücken nicht so viel trainiert werden wie der Rücken.
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DAVID 110 - Back Extension (Rückenstrecker)

Die Rückenstreckermuskulatur stellt bei der Vorstellung des "aktiven Korsetts" exakt den Gegenspieler zum Bauch dar. Sie ist sowohl an Aufroll-Bewegungen in den einzelnen Wirbelsäulensegmenten, als auch an der aktiven Stabilisierung eines geraden Rückens (z. Bsp. beim Heben von Lasten) als Hauptmuskulatur beteiligt.
Entsprechend wird diese sehr wichtige Muskelgruppe auch in der "DAVID 110" mit einer Aufrollbewegung gegen einen - dem persönlichen Leistungsvermögen des Trainierenden angepassten - Widerstand trainiert.

Der Trainingsplan von Nadja O. sieht vor: Training der Rückenstrecker-Muskulatur umfangreicher, als das Bauch-Training.
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DAVID 120 - Rotary Torso (seitliche Rumpfmuskulatur in der Rotation)

Häufiger noch als die geraden Bewegungen finden wir in unserem Alltag Bewegungsabläufe mit Rotation in der Wirbelsäule. Zum Beispiel verdrehen wir uns im Rumpf, wenn wir unbedacht eine Getränkekiste aus dem Kofferraum heben. Im Sport sieht der Golfschwung oder die Schlagbewegung im Tennis sogar eine solche Rotation vor. Wenn die hierfür zuständige Muskulatur (seitliche Rumpfmuskulatur) aber nicht stark genug ist, das "Korsett" also in diesem Bereich beid- oder einseitig versagt, dann wirkt sich dies auf Dauer schädlich auf die Strukturen der Wirbelsäule aus - die Bewegungsabläufe werden unphysiologisch. Im "Rotary Torso" lernt der Trainierende, Rotationsbewegungen physiologisch richtig auszuführen und kann hierbei jede Seite isoliert - je nach Analyse - trainieren.

Trainingsplan Nadja O.: Die rechte Seite ist etwas schwächer als die linke. Beide Seiten müssen trainiert werden, die rechte aber mehr als die linke.
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DAVID 150 - Lateral Flexion (Seitneigung im Rumpf)

Ähnlich wie die Rotation wiederholen sich in unserem Alltag oft Bewegungen, bei denen wir die Wirbelsäule seitlich abknicken. Auch hier ist die seitliche Rumpfmuskulatur gefragt, allerdings etwas anders, als bei der Rotation. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Haltearbeit, die die linke Rumpfseite leisten muss, wenn wir in der rechten Hand einen schweren Koffer tragen. Aufgrund unserer Rechts- oder Links-Händigkeit ergeben sich in dieser Muskelgruppe meist zwangsläufig Einseitigkeiten (die bei der Analyse aufgedeckt werden und oft verantwortlich für Probleme im Rücken sind). Der "DAVID 150" ermöglicht ein durch entsprechende Fixierungen sauber geführtes Training dieser Bewegung - wiederum rechts und links isoliert.

Das Training sieht für Nadja O. aufgrund der Analyse folgendermaßen aus: Beide Seiten müssen trainiert werden, davon die rechte Seite etwas umfangreicher, als die linke.
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